Donnerstag, 14. September 2017

Auf den allerallerletzten Drücker - Täschleparade

Heute endet der Taschen-Sew-Along bei Greenfietsen zum Thema "Mäppchen und Etuis" endgültig und drum husch ich mit meinen verschiedenen kleinen Täschchen noch ganz schnell dort vorbei.


Von der Color Block Mini Zip Poch nach dem Schnitt von orangebettie hab ich nochmal 3 Stück genäht, nachdem mir das gestreifte schon so gut gefallen hat.




Dann ein kleines Geldtäschchen mit separatem RV-Fach vorne nach eigener Idee:



und zwei Kosmetiktäschchen, woher ich die Schnitte habe, weiss ich gar nicht mehr:




Und wenn mein aktuelles Shirt-Näh-Fieber wieder vorbei ist, dann geht es weiter mit Täschchen, denn die machen einfach nur Spaß.

Verlinkt:
RUMS
greenfietsen
Taschen und Täschchen

PS
Und über die Kommentare zum letzten Post habe ich mich besonders gefreut. Es sind mir anscheinend doch ein paar wollige Leserinnen treu geblieben. Danke Tanja, Cornelia, Kerstin und Gabi (der Süßen geht es gut, ich soll dich auch grüßen). 

Donnerstag, 7. September 2017

Wenn man ans Meer kommt ...

Für alle meine treuen wolligen Blogleser habe ich heute (endlich) mal wieder einen wolligen Post.

So von Zeit und Zeit sitze ich ja wieder am Rad und nach einem Probelauf habe ich aus meiner Schatzkiste zwei Meerfärbungen geholt. Jeder Kammzug wog ca. 200 g, es war exakt die gleiche Färbung ("Wenn man ans Meer kommt"), aber auf unterschiedlichen Fasermischungen. Mischung 1 war BFL, Seacell und Seide, Mischung 2 BFL weiß, BFL naturbraun, Babyalpaka superfein schwarz und Sojaseide.





Ursprünglich wollte ich die beiden Kammzüge zu einem einzigen Garn verarbeiten, also miteinander verzwirnen. Beim Spinnen hab ich mich dann umentschieden und je zwei gleiche Fäden verzwirnt. 



Mir schwebt ein Schal oder Tuch vor, bei dem dann alle zwei Reihen das Garn gewechselt wird, um die verschiedenen Blautöne irgendwie hervorzuheben. Aber eine konkrete Idee hab ich leider noch nicht. Vielleicht fällt euch was ein, Anregungen werden dankend entgegengenommen ;-)



Die 400 g Garn haben eine Gesamtlauflänge von ca. 800 m, so hatte ich das auch angestrebt. 

Heute ist RUMS-Tag, da mach ich doch wieder gerne mit.

Donnerstag, 31. August 2017

Leinen ist meine große Liebe,

da brechen bei mir auch alle Stoffdiät-Vorsätze, wenn ich über einen schönen Leinenstoff stolpere. Doppelt schlimm, weil gutes besonderes Leinen auch nicht ganz billig ist. Aber in diesem Fall hatte ich mich einfach nicht im Griff, ich musste es haben.

Ganz geizig hab ich erstmal nur eine Taschenklappe aus diesem Traumstoff genäht.




Das Schnittmuster ist die Messenger Bag von Sew Simple. Ich hab die Originalgröße genäht, beim nächsten Mal werde ich sie aber etwas vergrößern. Ansonsten find ich den Schnitt toll, vor allem die RV-Tasche in der Klappe.



Der Taschenkörper ist aus gebrauchter BW-Zeltplane. Auch auf der Rückseite hab ich eine RV-Tasche eingenäht, so hat man wirklich alles Wichtige immer griffbereit, ohne die Klappe öffnen zu müssen.



Hier nun der Traumstoff im Detail:



Ich bin immer noch ganz glücklich, wenn ich diesen Stoff ansehe (und die Tasche natürlich).




Von innen hab ich gar kein Foto, aber da ist sie auch ganz umspektakulär mit einem hellkhakifarbenen Baumwollstoff gefüttert.

Meine Tasche geht heute wieder zu RUMS, in letzter Zeit schaffte ich es wirklich ziemlich regelmäßig, dabei zu sein. Ich liebe RUMS ...

PS
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Dienstag, 29. August 2017

Papiertäschle - ein Versuch

Bei unserem Ausflug nach Ravensburg vorletzte Woche bin ich ein einem winzigen Papierladen gelandet. Und da hingen oben an der Wand große Bögen handgeschöpftes Papier, zu einer Art Collage verbunden.

Mein erster Gedanke: warum kann das kein Stoff sein? Zweiter Gedanke: dann mach ich halt einen draus. So habe ich mir zwei Bögen dieses herrlichen Papiers gekauft und dann gegrübelt, wie ich die Sache am besten angehe.

Also hier nun erstmal das Ergebnis:



Gefüttert ist das Täschchen mit beschichtetem jeansblauen Leinen. Das Unterteil ist aus SnapPap Plus. Auf die Rückseite des Papiers habe ich zur Stabilisierung ein ganz dünnes Bügelvlies vorsichtig aufgebügelt. Und dann habe ich die Vorderseite mit 2 Schichten Odicoat behandelt. Zwischen erster und zweiter Schicht habe das Papier über Nacht trocknen lassen.

Und dann ganz normal wie Stoff genäht und es ging wie Butter durch die Maschine.



So sieht das Papier im Original aus:



Jetzt folgt der Stabilitätstest, d.h. ich nehme es als Handtaschenorganizer in meiner riesengroßen Tscharliebag jeden Tag mit ins Büro. Ich hoffe sehr, dass es weiterhin so stabil bleibt, denn ich hab ja noch mehr Ideen damit.

Und hier noch der zweite Bogen, den ich gekauft habe.


Kann ich mir auch gut mit braunem SnapPap vorstellen. Mich juckt es in den Fingern ....

Heut bin ich nach langer Zeit mal wieder beim Creadienstag und bei HoT dabei, außerdem bei Taschen und Täschchen.

Und nun genießen wir hier im Allgäu noch die letzten zwei richtig warmen Augusttage, bevor angeblich am Donnerstag das Wetter schlechter wird. 

Es könnte sein, dass dieser Post Spuren von Werbung enthält.

Donnerstag, 24. August 2017

Wie jedes Jahr im August

... packt mich die Panik vor dem nahenden Winter. Diesen Anfall bekomm ich meistens in der allergrößten Hitze und dann muss ich irgendwas aus Wolle machen, am besten aus richtig dicker warmer Wolle. Ist ja auch so angenehm, bei 30 Grad ein dickes warmes Wollteil auf dem Schoß zu haben ;-)

Ergebnis meiner diesjährigen Panik ist das hier:






Zu meinem geliebten warmen grauen Walkmantel wollte ich schon letztes Jahr einen Farbtupfer haben. Und dann bin ich zufällig auf Ravelry über den Sunday Shawl gestolpert. Die Räumaktion auf dem Dachboden hat ergeben, dass ich bei weitem noch mehr Wolle besitze als ich dachte. Und sogar die passende für dieses Projekt. Ein dunkelgraues Tweedgarn, das ich doppelt genommen habe und dickere Tweedreste von verschiedenen Projekten.





Gehäkelt habe ich mit einer 6er Häkelnadel und das Tuch ist so riesig geworden, dass ich auf das Spannen verzichtet habe. Damit ich es auf verschiedene Arten tragen kann, habe ich an einer Vorderkante einen länglichen Holzknopf angenäht. Manchmal nervt es mich, wenn ein Tuch dauernd rumrutscht. Im Winter wird sich dann zeigen, ob sich das bewährt.

Das Ganze hat soviel Spaß gemacht, dass ich innerhalb von 5 Tagen fertig war, das Tuch hat echtes Suchtpotential. Und dabei ist es wirklich einfach zu häkeln. Ich hatte ein bisschen Bammel vor der Musterborte, denn ich bin alles andere als ein Häkelprofi. Aber es war gar kein Problem, die Anleitung ist sehr ausführlich und gut verständlich.


Als wir gestern die Fotos gemacht haben, hatte es 28 Grad. Und der Mantel ist sehr sehr warm. Was tut man nicht alles, um bei RUMS dabei zu sein ;-)

Und ich muss ganz dringend mal wieder ein dickes Dankeschön für eure zahlreichen Kommentare loswerden. Ich freu mich sehr sehr sehr über die rege Anteilnahme, es ist das Salz in meiner Bloggersuppe.

Ich wünsch euch ein schönes Spätsommerwochenende, genießt das schöne Wetter.

Donnerstag, 17. August 2017

Meermond

Meer, weil der Shopper eindeutig (sehr) maritim ist, Mond weil es das Schnittmuster Mondshopper von Ina Mondgöttin ist, wieder auf 125 % vergrößert. Perfekt wäre es gewesen, den Shopper am Meer zu fotografieren, aber da das im Allgäu gar nicht so einfach ist, bin ich froh, dass mein Strandkorb auch hier eine gute Figur macht ;-) und etwas maritimes Flair in Süddeutschland verbreitet.




Der gestreifte Hauptstoff ist eigentlich ein Geschirrtuch von Gr...ga..., das mir für die Küche viel zu schade war. Kombiniert habe ich es mit einem dunklen Jeansstoff. Und auch hier hab ich mich mit meinen neuen Alphabet-Stempeln ausgetobt.




Für das Innenleben habe ich einen leichten blauen Baumwollstoff mit Ankern genommen, die Seitenteile und der Boden sind aus dem gleichen Jeansstoff. Ich hab für das Handy eine Jeans-Popotasche aufgenäht und für den Geldbeutel eine RV-Tasche.



Und die Henkel mussten diesmal unbedingt aus der dicken naturfarbenen Baumwollkordel sein, die passt einfach perfekt zum maritimen Stil. War auch eine schnelle Nummer, Ösen rein, Kordel knoten, fertig. Ich hab schon aufwändigere Träger genäht ;-)

Neulich hab ich bei Ronja im Blog ganz entzückende kleine Täschchen gesehen, die Anleitung ist von orangebettie. Da ein ganz kleines Stückchen vom Streifenhandtuch übrig geblieben ist, hab ich noch solch ein Minitäschchen dazugenäht (da ja auch ein Schlüsselfinder mit Karabiner im Shopper eingenäht ist).




Ich bin absolut infiziert von diesem Schnittmuster, die Täschchen sind so süß, man wollte mir es schon mehrfach aus der Hand reißen. Drum werde ich statt (dringend benötigter) Langarmshirts für den Herbst  wohl noch eine Runde Minitäschchen nähen, meine Restekiste wird es mir danken.





Der Kater wollte unbedingt auch noch mit aufs Bild, der kommt immer gleich angesprungen, wenn er mich sieht. 

Heute ist RUMS-Tag, da bin ich gerne wieder mit dabei. Ich wünsch euch einen schönen Tag, ich werde weiterhin meinen Urlaub Zuhause genießen. Aber im Herbst, da geht's dann ans Meer, hach, endlich.

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