Donnerstag, 10. November 2016

Multifunktionale 3 in 1 Pippa

Jetzt hab ich es endlich mal geschafft, eine Tasche von Elbmarie zu nähen. Vier E-Books von ihr schlummern selig auf meinem Rechner und die Pippa hab ich jetzt genäht. Ich war letzte Woche in Wien und hatte (mal wieder) keine Tasche ;-))

Da mir klar war, dass es viel Lauferei werden wird (und so war es dann auch, so im Schnitt jeden Tag 25 km), habe ich mir noch eine zusätzliche Tragevariante ausgedacht, nämlich eine Rucksackversion.

Auf den ersten Blick sieht sie ganz nach Original-Pippa aus:


aber wenn man die Tasche umdreht, sieht man, dass ich zwischen die Taschengriffe ein Lederrechteck genäht habe, das seitlich offen ist. Zusätzlich habe ich zu den oberen D-Ringen auch noch D-Ringe knapp oberhalb des Taschenbodens angebracht.


Und so kann ich, wenn sie mir zu schwer wird, ganz schnell den langen Riemen umschnallen und die Tasche auf den Rücken nehmen.





Was ich in Wien dann auch tatsächlich gemacht habe, denn wenn man täglich so 11 Stunden unterwegs ist, da kann eine Tasche schon mal schwer werden.

Verarbeitet habe ich außen das Wachstuch Daisy in love von Jolijou, kombiniert mit dunklem festem Jeansstoff, innen habe ich hellen Jeansstoff verwendet. Die Patches sind aus echtem petrolfarbenem italienischen Leder, mit dem ich auch die Jeansgurtband-Tragegriffe ummantelt habe.



Für den ganzen Kleinkruscht, den ich immer mit mir rumschleppe, mussste dann natürlich noch das passende Täschchen dazu genäht werden.




Also ich find das Schnittmuster wirklich toll, warum habe ich nur so lange gewartet und es nicht schon viel früher genäht? Die Tasche hat eine tolle Größe, da passt echt was rein und trotzdem kommt sie mir nicht klobig vor.



Selbstverständlich geht meine Pippa heute zu RUMS, weil es auch ein Schnitt war, der mir zwar nicht wirklich Angst, aber doch Respekt eingeflösst hat, verlinke ich sie auch beim Taschen-Sew-Along von Greenfietsen, wo ich dann kurz vor Toresschluss noch beim Thema "Angstgegner" mitmische.

Montag, 7. November 2016

Liebe Sandra W, aus G,

herzlichen Glückwunsch, du hast das Garn für den Cowl gewonnen.


Schreib mir doch bitte deine Adresse an melinoliesl@web.de, damit ich dir deinen Gewinn schnellstmöglich zuschicken.

Allen anderen danke ich fürs Mitmachen und generell ist mal wieder ein dickes Dankeschön fällig für eure zahlreichen und regelmäßigen Kommentare. Dabei überfällt mich dann auch gleich das schlechte Gewissen, weil ich so ein fauler Kommentierer bin, bzw. eure Posts oft auf dem Tablett lese und dort mag ich gar nicht gerne schreiben. Und wenn ich dann mal wieder am PC sitze, vergesse ich es meistens wieder. Mea culpa, ich versuche mich zu bessern.

Donnerstag, 3. November 2016

Loop mit Verlosung

Eigentlich lag das Garn ja auf dem Flohmarktstapel. Aber dann hat es mich ganz plötzlich angesprungen und ich wusste, was es werden will. Denn in meinem Hals hat es gekratzt, draußen war es grau und trübe und die Farben lachten mich an.

Logo, ich hab einen Cowl draus gestrickt.





Diese fröhlichen Farben sind einfach perfekt zu meiner grauen Walkjacke. Und wenn ich mal die Kapuze der Jacke nicht aufsetzen will, ziehe ich mir einfach den Cowl über die Ohren, lang genug ist er.




Am Ende des Cowls war noch genau die Hälfte des Garnes übrig, je ein 100 g Knäuel Lana Grossa Olympia.



Nachdem ich ja nicht auch noch eine Mütze dazu brauche und auch keinen zweiten Cowl oder sonstwas, verlose ich die beiden Knäule. Hinterlasst mir einfach einen Kommentar hier im Blog bis zum Sonntag, 06.11.16. Am Montag wird dann der / die Gewinner/in gezogen.



Falls die Gewinnerin auch so einen Cowl stricken möchte, oder jemand auch zwei so einsame Wollknäule zuhause liegen hat und einen warmen Hals möchte, hier die Kurzanleitung dazu:

Um die Streifen zu erzielen, habe ich alle zwei Reihen den Faden gewechselt. Ich hab mir Rundstricknadeln Nr. 8 (wer fest strickt unbedingt Nr. 9 verwenden, sonst wird es zu steif) 90 Maschen angeschlagen, zum Ring geschlossen und 6 Reihen 2 rechts, 1 links gestrickt. Danach geht es glatt rechts weiter, dabei habe ich in der ersten Rechtsrunde gleichmäßig verteilt 5 Maschen abgenommen (d.h. fünf mal 2 Maschen rechts zusammengestrickt). Diese Abnahmen habe ich nach ca. 5 cm und 10 cm nochmal wiederholt, so dass ich dann 75 Maschen auf der Nadel hatte. Kurz vor Garnende habe ich dann 2 Rippen gestrickt (also 1 Runde rechts, 1 Runde links, 1 Runde rechts, 1 Runde links) und dann abgekettet. Fertig.

Das Ganze hat nicht mal zwei Tage gedauert, es machte unglaublich Spaß zu sehen, was für eine tolle Farbstreifenfolge sich da so ergibt.

So, Labermodus aus, ich wünsch euch einen tollen Donnerstag und verlinke mich noch ganz schnell wie üblich am Donnerstag bei RUMS.

Dienstag, 1. November 2016

Eine gestreifte Kaja

das neue Schnittmuster von B Patterns habe ich mir letzte Woche genäht. Und dann gleich fast das ganze Wochenende getragen, weil sie so urgemütlich ist.




Die Bilder sind bei unserem wunderschönen Herbstspaziergang am Sonntagmorgen entstanden, was für ein goldener Tag war das vorgestern.





Die Gemütlichkeit des Pullis liegt, denke ich in meinem Fall, am Material. Die Brushed Stripes von Lillestoff sind super angenehm zu tragen. Und zum Glück ist der Sommersweat auch ziemlich elastisch. Denn bei einem Stoff ohne Elasthananteil wäre mir der Pulli achtern rum zu eng ;-) Obenrum könnte ich eigentlich auch eine Größe weniger haben, untenrum eine Größe mehr. Da die Teile durch die eingesetzten Seitenteile mit angeschnittenen Taschen nicht gerade sind, habe ich es nicht geschnallt, wie ich auf Hüfthöhe auf die nächste Größe gehen könnte. Räumliches Denken und ich, wir passen nicht zusammen.







Toll finde ich die Taschenlösung und die Kapuze. Normalerweise mag ich geschlossene Kapuzen nicht, weil sie meistens so nach hinten ziehen und ich ein Würgegefühl am Hals bekomme. Bei diesem Schnitt ist das wunderbarerweise anders. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich vor dem Schließen der Seitennähte nicht nur die Tascheneingriffe, sondern auch den kompletten Halsausschnitt mit Formband bebügelt habe. Das wird im Schnittmuster für elastische Stoffe empfohlen und ich hab mich ganz brav dran gehalten.





Ob ich den Pulli nochmal nähe, weiß ich noch nicht, aber diese gestreifte Kaja ist auf alle Fälle gleich ein Lieblingsteil geworden.





Habt einen schönen Dienstag / Feiertag, bis Donnerstag dann. Da gibt es hier dann wieder mal Gestricktes incl. einer Mini-Anleitung und einer Verlosung.

Verlinkt mit
Creadienstag
Dienstagsdinge
Handmade on Tuesday

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Delft

ist eine schöne Stadt in den Niederlanden und ein wunderschöner Jersey von Lillestoff. Als der neu rauskam, musste ich ihn sofort haben. Nun ist die Streichelphase vorbei und ich habe ihn vernäht.

Kleid war klar und welches eigentlich auch gleich. Ich wollte kein Risiko eingehen und habe drum meinen Lieblingskleiderschnitt gewählt, die Lupita von Milchmonster. Diesmal dann in der Herbst-/Winterversion mit Langarm.




Ich find den Stoff einfach herrlich, das sind genau meine Farben. Und ich hab tatsächlich erst hinterher festgestellt, dass meine beiden Mary's vom Dienstag absolut perfekt zu diesem Kleid passen. Ausgeführt habe ich das Kleid mit der senfgelben Jacke auch schon und ich hab mich sehr wohl darin gefühlt.

Beim Fotografieren war es allerdings ziemlich kalt und windig, das lässt sich auf diesem Foto nicht verbergen ;-)



Durch den Einsatz vom unifarbenen Jersey habe ich nun noch einen Meter Delft übrig und ich bin mir sicher, dass mir recht bald die Eingebung kommen wird, was ich daraus nähen werde.

Heute ist Donnerstag, also RUMS-Tag und nachdem das Kleid und beide Jacken aus Lillestoffen genäht sind, verlinke ich auch heute wieder bei LilleLiebLinks.


Nächste Woche gibt's dann wieder was Gestricktes und dazu eine Verlosung. Bis dahin, heute schon ein schönes (und für viele hoffentlich verlängertes) Wochenende mit viel Herbstsonnenschein.





Dienstag, 25. Oktober 2016

Die Mary von Pattydoo

habe ich mir im Frühjahr schon mal genäht aus Jersey und weil mir der Schnitt so gut gefällt, hab ich nochmal nachgelegt.

Mary Nr. 2 ist aus Lillestoff French Terry in taubenblau. Die Schlingenseite habe ich nach innen genommen.




Und ganz mutig habe ich mich an die Trendfarbe senf/curry/ocker gewagt und den Soft Touch von Lillestoff für Mary Nr. 3 gewählt. Diesmal hab ich die Schlingenseite für außen genommen und die glatte weiche Seite ist innen.





Die Cardigans sind sehr gemütlich und sehen sowohl zu Hose als auch zum Kleid gut aus (das zeige ich dann am Donnerstag). Und blitzschnell genäht sind sie auch (inzwischen kann ich auch meine Overlock ruckzuck für den Rollsaum umfädeln).

Ich wünsch euch einen schönen Dienstag und verlinke mich bei Creadienstag, HoT, Dienstagsdinge und LilleLiebLinks

Und das nächste Mal bügle ich dann auch vor dem Fototermin ;-)

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Ein Janker,

ja tatsächlich, ich hab mir einen Janker genäht. Ich kann es selber gar nicht glauben. Und es hat sogar (einigermaßen) funktioniert.

Darf ich vorstellen, das ist Franzi, mein neuer Janker:



Mit dem Schnittmuster "Janker Franzi" von Mondbresal liebäugle ich schon lange, aber ich hab mich nicht getraut. Im Zuge des Jacken-Sew-Alongs von Elle Puls bin ich auf den Janker von Deslilare gestoßen und war hin und weg. Ich find den so klasse, am liebsten hätte ich ihn genau so nachgenäht. Das war der nötige Schubbser, der mich das E-Book kaufen ließ.

Dann hab ich in meinen Vorräten gestöbert und jeansfarbigen Walk in ausreichender Menge gefunden. Als Futterstoff habe ich mir einen dünnen reinen Baumwollstoff ausgesucht, der ursprünglich mal als Futter für eine Tasche vorgesehen war. Ein Hoch auf einen großen Stoffvorrat. Dann habe ich hier noch Wolltresse bestellt und losgelegt.






Das Nähen ging leichter als gedacht, die Erklärungen im E-Book fand ich sehr gut. Die Taschen und die Kapuze habe ich mit kleinen Blümchen verziert, die ich aus den Futterresten geschnitten und mit Hilfe von Vliesofix aufappliziert habe. 





Probleme hatte ich dann beim Zusammennähen der beiden Jacken, denn die Innenjacke aus Baumwollstoff war ca. einen Zentimter kürzer als die Walkjacke außen. Keine Ahnung warum. Ich musste ganz schön ziehen, damit ich das alles halbwegs gesteckt bekam. Beim Zusammenheften der beiden Jacken kam mir dann der Gedanke, dass ich zu wenig Tresse bestellt hatte. Beim Ausrechnen der Länge hab ich einfach komplett den unteren Rand vergessen.

Also hab ich nachgeordert und netterweise wurde meine Bitte nach schnellstmöglicher Lieferung erhört, die Tresse war dann am Freitag im Briefkasten, so dass ich den Janker vor dem Wochenende noch fertigmachen konnte. Sonst hätte es mit Bildern in Gebirgskulisse nicht geklappt.  





Leider war das Wetter am Samstag, als wir zum Fotoshooting gefahren sind nicht so toll, ziemlich grau und trüb.




Aber am Sonntag dann strahlender Sonnenschein. So musste Resi noch schnell herhalten, damit es wenigstens ein Sonnen-Jankerbild gibt.




Obwohl einiges schief gegangen ist (Futter zu kurz, zu wenig Tresse, meine Maschine hat beim obersten Knopfloch furchtbar gezickt, die Tresse hätte man eindeutig schöner aufnähen können auch die Taschen wären verbesserungswürdig, usw. usw.), bin ich zufrieden. Vielleicht nähe ich noch einen Janker und dann mache ich es besser. Ich hab ihn auch schon in der Stadt getragen und mich sehr wohl darin gefühlt. Das ist doch das Wichtigste.

Und zum Schluss frei nach Astrid Lindgren: Es gibt kein Verbot für alte Weiber auf Bäume zu klettern ;-)




Wie üblich bin ich heute wieder bei RUMS dabei. 

Außerdem habe ich meine Flohmarktseite aktualisiert und viele Bücher zu den Themen Spinnen, Stricken, Nähen und Filzen eingestellt. 

Ich wünsch euch einen wunderschönen Donnerstag und falls ihr einen Baum seht ...... ;-)

Ach ja, es könnte sei, dass dieser Post Spuren von Werbung enthält.